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Omega-3 als Fischöl oder Algenöl? Was ist besser?

Viele wissen bereits um die gesundheitlichen Wirkungen von Omega-3-Fettsäuren. Doch was ist besser dafür geeignet seinen Bedarf an diesen wichtigen Fettsäuren zu decken: Fischöl oder Algenöl?

Im heutigen Artikel gehen wir dieser wichtigen Frage nach. Und wir schauen uns die wichtigsten Unterschiede sowie Vor- und Nachteile beider Öle an.

Inhalte:

1. Was ist dein Bedarf an Omega-3-Fettsäuren?
2. Omega-3-Fischöl unter der Lupe
3. Omega-3-Algenöl unter der Lupe
4. Fazit: Fischöl oder Algenöl?

Was ist dein Bedarf an Omega-3-Fettsäuren?

Eigentlich sind sich Experten und Ernährungsgesellschaften einig, dass Omega-3-Fettsäuren gesund sind. Worin allerdings keine Einigung herrscht, ist die empfohlene Zufuhrmenge.

Orientiert man sich an den Ernährungsgesellschaften, dann erfüllen sowohl Fischöl als auch Algenöl sämtliche Kriterien. Denn die Ernährungsgesellschaften im deutschsprachigen Raum empfehlen, täglich mindestens 250 bzw. 300 mg an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA zu konsumieren. Und das findet sich mehr als genug in beiden Ölen.

Noch dazu machen die Ernährungsgesellschaften bei ihrer Empfehlung keinen Unterschied zwischen EPA und DHA. Sie empfehlen lediglich, dass beide Fettsäuren zusammen im Ausmaß von etwa 300 mg zugeführt werden sollten. Wenn man bedenkt, dass ein Esslöffel Fischöl bzw. ein Teelöffel Algenöl bereits etwa 2.000 mg EPA und DHA enthalten, dann sind wir da schon weit darüber.

Doch lass uns kurz mal klären, was sich hinter diesen beiden Abkürzungen verbirgt:

EPA steht für Eicosapentaensäure

EPA ist eine Omega-3-Fettsäure. Sie hat vor allem die Eigenschaft, dass sie Entzündungen in unserem Körper verhindert bzw. wieder auflöst. Eine ausreichende Versorgung mit EPA ist unbedingt erforderlich, da es sonst zu „stillen“ Entzündungen kommen kann.

Stille Entzündungen treten unbemerkt auf, sie sind also symptomlos und können über eine lange Zeit anhalten. Die Gefahr dabei ist, dass stille Entzündungen unser Immunsystem schwächen und sogar zu Krankheiten wie z.B. einer Herzkrankheit führen können.

DHA steht für Docosahexaensäure

DHA ist die zweite wichtige Omega-3-Fettsäure. Sie ist vor allem für unsere Denkprozesse und auch für unsere Stimmung wichtig. Fehlt es unserem Körper an DHA, dann kann es zu Konzentrationseinbußen und zu Depressionen kommen.

Außerdem ist DHA wichtig für die Sehkraft und sie hat besondere gesundheitliche Relevanz für Schwangere. Werdende Mütter sollten unbedingt DHA mittels Nahrungsergänzungen zu sich nehmen, da ein Mangel sowohl für die Mutter als auch für das Kind zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Hierbei empfiehlt beispielsweise die österreichische Gesellschaft für Ernährung, dass Schwangere mindestens 200 mg DHA am Tag konsumieren sollten.

Die gute Nachricht vorweg: Sowohl Fischöl als auch Algenöl enthalten genug EPA und DHA um den Anforderungen der Ernährungsgesellschaften gerecht zu werden. Sie unterscheiden sich nur etwas in der genauen Verteilung dieser beiden Omega-3-Fettsäuren.

Was die Vorbeugung von Krankheiten betrifft, ist aber ganz klar zu sagen, dass die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften viel zu niedrig angesetzt sind.

Wenn du deinen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren allerdings genau wissen möchtest, dann solltest du eine Blutanalyse durchführen. Meist ist der Bedarf an den beiden Fettsäuren nämlich um ein Vielfaches höher als die erwähnten 300 mg.  Im Schnitt ist man wohl erst mit 1.000 bis 2.000 mg pro Tag gut versorgt. Genaue Tipps zur Bestimmung deines Bedarfs findest du in diesem Video von Dr. Schmiedel:

Doch lass uns jetzt sowohl Fischöl als auch Algenöl ein wenig unter die Lupe nehmen …

Omega-3-Fischöl unter der Lupe:

Der Klassiker unter den Omega-3-Nahrungsergänzungen ist ganz klar das Fischöl. Dieses liefert besonders viel EPA, was vor allem unser Immunsystem stärkt, gegen Entzündungen wirkt, Triglyceride im Blut senkt und für die Herzgesundheit wichtig ist.

Als Beispiel möchten wir hier das Fischöl „Omega-3 Total Plus“ von Norsan unter die Lupe nehmen und es etwas analysieren:

Wenn du die Dosierungsempfehlung von einem Esslöffel einhältst, dann nimmst du 2.300 mg an Omega-3-Fettsäuren zu dir. Von diesen 2,3 Gramm sind 1.267 mg EPA und 605 mg DHA. In den meisten Fällen liefert das eine sehr gute Versorgung.

Da es sich bei dem Produkt um kein Konzentrat handelt und man bestrebt ist, es so natürlich wie möglich zu belassen, erkennt man bereits, dass in Fischölen die Fettsäure EPA ganz klar überwiegt. Das Verhältnis von EPA zu DHA entspricht hier in etwa 2 : 1.

Aus diesem Grund kann man sagen, dass …

sich Fischöl besonders dann für dich eignet, wenn dir deine Herzgesundheit wichtig ist, du Entzündungen im Körper sowie deine Blutfettwerte reduzieren möchtest.

auch DHA in zufriedenstellender Menge vorhanden ist und du somit mit Fischöl einem Mangel erfolgreich vorbeugen kannst. (Dies trifft zumindest auf das Fischöl von Norsan zu. Bei anderen Produkten kann natürlich weniger enthalten sein.)

Omega-3-Algenöl unter der Lupe:

Algenöl wurde erst in den letzten Jahren mit der Entdeckung der Alge Schizochytrium so richtig populär. Der Grund: Anders als bei den bisher bekannten Algenarten ist diese reich an Omega-3-Fettsäuren.

Ein Vorteil von Algenöl gegenüber Fischöl ist der, dass es auch Veganer guten Gewissens konsumieren können. Zudem ist es langfristig gesehen wohl der einzige Weg für eine globale Versorgung der Bevölkerung mit Omega-3-Fettsäuren. Denn seien wir mal ehrlich: der weltweite Fischbestand ist nicht unbegrenzt.

Doch werfen wir wieder einen Blick auf ein spezifisches Öl. Und das ist ebenfalls von Norsan und nennt sich „Omega-3 Vegan Plus„:

Wenn du die Dosierungsempfehlung von einem Teelöffel einhältst, dann nimmst du 2.300 mg an Omega-3-Fettsäuren zu dir. Diesmal ist das Verhältnis umgekehrt: Von den 2,3 Gramm sind 1.462 mg DHA und 794 mg EPA. Der Rest entfällt auf andere Omega-3-Fettsäuren.

Auch dieses Öl ist kein Konzentrat, sondern hat die gleichen Verhältnisse, wie sie in der Natur vorkommen. Damit ist klar, dass Algenöl deutlich mehr DHA, dafür aber weniger EPA enthält als es beim Fischöl der Fall ist.

Aus diesem Grund können wir feststellen, dass …

sich Algenöl besonders dann für dich eignet, wenn dir besonders an Gehirngesundheit und psychischem Wohlbefinden gelegen ist.

sich Algenöl besonders in der Schwangerschaft eignet, um die Mutter-Kind-Gesundheit sicherzustellen.

EPA in ausreichender Menge vorhanden ist und du somit auch dann mit Algenöl keinen entsprechenden Mangel befürchten musst, wenn du als Veganer keinen Fisch verzehrst. (Zumindest ist dies bei Algenöl von Norsan der Fall. Mitunter kann der Anteil an EPA bei einem anderen Algenöl deutlich geringer sein.)

Fazit: Fischöl oder Algenöl?

Ob jetzt Fischöl oder Algenöl besser geeignet ist, um deine Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren sicherzustellen, kommt auf dich und deine persönlichen Bedürfnisse an.

Wenn du dich strikt vegan ernährst und/oder schwanger bist beziehungsweise an einer Verbesserung von Denkleistungen interessiert bist, dann wirst du wohl eher zum Algenöl greifen.

Wenn du jedoch in erster Linie etwas für deine Herzgesundheit tun willst, dann ist eher das Fischöl die bessere Wahl.

Wie auch immer du dich entscheidest, wichtig ist, dass du ein qualitativ hochwertiges Öl auswählst. Ein solches Öl zeichnet sich durch folgende Aspekte aus:

  • natürliches Fischöl oder Algenöl und kein Konzentrat
  • gereinigt von Schadstoffen und Schwermetallen
  • niedriger TOTOX-Wert (Bei einem hohen Wert ist das Öl ranzig)
  • Zugabe von Antioxidantien wie Vitamin E und biologisches Olivenöl

Die weiter oben vorgestellten Öle von Norsan erfüllen beide diese Anforderungen und enthalten zusätzlich noch etwas Vitamin D für eine optimale Grundversorgung mit diesem wichtigen Sonnenvitamin.

Wir jedenfalls schwören darauf und nehmen es daher täglich zu uns 🙂

Wenn du dich ebenfalls für eines der beiden Produkte entscheidest, dann haben wir noch einen Tipp für dich um Geld zu sparen: Bei Eingabe des Bestellcodes AM232 erhältst du 10 % Rabatt (der Code ist auch für Folgekäufe gültig) und du sparst noch zusätzlich bei Wahl des Dreierpacks. Denn hierbei fallen keine Versandkosten an und du hast einen Mengenvorteilsrabatt. Hier noch mal der Link zum Produkt.


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